Wer war Virginia Satir?

Virginia Satir war eine US-amerikanische Psychotherapeutin, die 1916 geboren wurde und zu den bedeutendsten Familientherapeuten weltweit zählt. In verschiedenen Quellen wird Virginia Satir als Mutter der Familientherapie bezeichnet.

Der Lebenslauf von Virginia Satir

Virginia Satir wurde in Wisconsin geboren und litt unter den Streits ihrer Eltern, obwohl diese sie nie vor ihr und ihren Geschwistern ausgetragen haben. Der Vater gelang in ein Alkoholproblem, die Mutter versuchte, alles in den Griff zu bekommen. Schon als Kind wollte Virginia Satir „Familien-Detektivin“ werden. Als Erwachsene erhielt sie einen Lehrauftrag im Illinois State Psychiatric Center in Chicago. Ihre Karriere stieg steil an, sodass sie mit Don D. Jackson und Jules Riskin das Mental Research Institut in Palo Alto gründete. Therapie war Virginia Satir immer ein enorm wichtiges Thema, und in den 70er Jahren fand die Psychotherapeutin in Indianerstämmen neue Zugänge zur Spiritualität. Im Zentrum ihres „Avanta Network“s steht bis heute die Vermittlung eines höheren Selbstwertgefühls. Virginia Satir war von Anfang an, bis in ihre letzten Atemzüge wichtig, dass Menschen friedlich zusammenleben konnten.

 

Der Ansatz zum Selbstwert von Virginia Satir

Virginia Satir war es wichtig, dass Menschen ihr Grundpotential nutzen können. Durch das Grundpotential kann ein jeder Mensch Frieden und Wachstum fördern. Laut Satir ist das größte Geschenk eines Menschen, verstanden, gehört, gesehen und berührt zu werden. Sie gründete damit die wichtigsten Ansätze des zwischenmenschlichen Kontakts von Verständnis und Empathie.

Der Ansatz der Virginia Satir enthält unter anderem die berühmten fünf Freiheiten, zu denen sie ihren Patienten verhalt. Es ging dabei um die Freiheit, das wahrzunehmen, was im Moment wirklich da war anstelle dessen, was sein sollte, war oder sein würde. Die zweite der fünf Freiheiten ist die Freiheit, das auszusprechen, was ein Mensch wirklich denkt und fühlt. Im Gegensatz dazu, dass wir noch heute viel zu oft von uns geben, wovon wir glauben, dass es von uns erwartet würde. Der dritte Ansatz Virginia Satirs ist die Freiheit, zu den eigenen Gefühlen zu stehen. Sie kennen das sicherlich: Jemand fragt Sie, ob Sie betroffen oder wütend seien, und Sie behaupten, es sei in Ordnung für Sie – dabei brodeln Sie innerlich vor Wut.

Die vierte Freiheit, die für jeden Patienten erstrebenswert war und ist, ist die Freiheit, um das zu bitten, was man wirklich braucht. Es ist erschreckend zu sehen, dass eine 1916 geborene Frau bereits vor der Jahrtausendwende wusste, was heutzutage eines der größten zwischenmenschlichen Probleme unserer Zeit wird. Die letzte der fünf Freiheiten bezeichnet die Freiheit, eigene Risiken auf eigene Verantwortung einzugehen und damit nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu seinen eigenen Fehlern zu stehen. Sie sollen etwas Neues wagen. Sie sollen nicht auf Nummer sicher gehen. Wagen Sie den Schritt ins Glück! Und wenn es ein Misserfolg wird, wird es eine Lehre sein, die Sie wachsen lässt!

All diese klugen Weisheiten und Freiheiten basieren auf dem Wissensschatz der Virginia Satir. Wir alle können heute dankbar sein, dass diese grandiose Dame unter uns geweilt hat.

 

Familientherapie mit Virginia Satir

In der Familienkommunikation brachte Virginia Satir vier Konzepte zur Welt, die heute noch wichtiger Bestandteil der Psychotherapie sind. Dazu gehört erstens das Beschwichtigen, das Anklagen, das Rationalisieren und das Ablenken. Alles vier sind Methoden, die wir Menschen intuitiv falsch machen, wenn wir in der Familie über familiäre Konflikte und Disparitäten sprechen. Durch diese klare Festsetzung durch Virginia Satir haben sich neue Methoden und Modelle ergeben, durch die sich Familienprobleme auflösen lassen.

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