Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern

In unserer Kindheit entscheidet sich, wie wir als Erwachsene wirken. Äußere Umstände, vor allem Traumata und Krisen, können die Persönlichkeit eines Kindes maßgebend verändern. Das wissen wir alle, und ein jedes Elternteil ist stets bemüht, seine Sprösslinge zu schützen. Gesund heranwachsende Kinder sind der Segen unserer Welt. Doch wie funktioniert die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern? In diesem Artikel möchte ich diese Frage beantworten.

Die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern ist von der seelischen Entwicklung abhängig. Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind die prägendsten. Kinder müssen sich entfalten können, Zeit zum Spielen haben, den Luxus der Langeweile genießen dürfen und dadurch die eigene Kreativität und Fantasie entdecken. Darüber hinaus brauchen Kinder ein Urvertrauen, das sie zu ihren Erziehungsberechtigten aufbauen können. Mit einem Urmisstrauen bilden sich selbst im Jugend- und Erwachsenenalter schnell negative Glaubenssätze, durch die sich ein Mensch selbst für lange Zeit im Weg stehen kann. Kinder sollen positive Glaubenssätze haben, und dafür ist für die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern vor allem Vertrauen und Bindung wichtig. Aber gleichzeitig brauchen Kinder Selbstbestimmtheit und Freiheit.

All diese wichtigen Werte für die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern werden von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, über die wir leider nicht immer die Kontrolle haben.

 

Die Familie prägt die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern

Die Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für ein Kind. Das Wesen eines Kindes bildet sich in den ersten Jahren, in denen die Eltern meist die einzigen Personen sind, die mit dem Kind dauerhaft in Kontakt stehen. Dabei können unterschiedliche Erziehungsstile das Kind formen. Sind Sie autoritär, kann sich die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern in eine unterwürfige und unsichere Richtung geraten. Kinder autoritärer Eltern sind häufig still, passen sich an und stellen Gehorsam über ihre eigenen Bedürfnisse.

Je mehr die Eltern auf Augenhöhe mit dem Kind sind, desto breiter fächert sich die Persönlichkeit in den ersten Jahren auf. Die Kinder trauen sich, neugierig zu sein. Wird ihnen nicht vorgeworfen, die vielen Fragen nervten die Eltern, so entfalten sie ihren Wissensdurst. Die Fantasie und Kreativität von Kindern autoritativer Eltern gedeiht, da sie in einem warmen Familienumfeld aufwachsen, in dem das soziale Miteinander wichtig ist.

Die Umwelt formt die Persönlichkeit

Natürlich ist auch die Umwelt ausschlaggebend für die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern. Was in den ersten Jahren die Eltern waren, ist mit fortgeschrittenem Alter das gleichaltrige soziale Umfeld. Sie kennen das von Jugendlichen: Dazugehören ist wichtiger als die eigene Gesundheit. Eltern sind peinlich und verstehen nichts von der Welt, in der die Jugendlichen leben, und die Probleme eines Pubertierenden fühlen sich an wie große Katastrophen, auch wenn sie von außen betrachtet häufig eher kleine Herausforderungen sind.

In dieser Phase entwickelt sich die Moral des Kindes. Die Erfahrungen, die das Kind mit seinem sozialen Umfeld macht, formen es. Unterschiedliche Meinungen prallen aufeinander. Freundschaften entstehen und zerbrechen, Vorurteile werden umgeworfen und das Kind beginnt, sich nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Dazu lastet auf unseren Kindern ein gewisser Leistungsdruck von außen, der durch den familiären Rückhalt entkräftet oder bestärkt werden kann.

In dieser zweiten großen Phase der Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern stellen sie Regeln in Frage, testen Grenzen aus und tasten nach ihrem persönlichen Ich, das es zu finden gilt.

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