NLP für Dummies in leichter Sprache

NLP für Dummies: In diesem Artikel schreibe ich über NLP.
Ich möchte die neuro-linguistische Programmierung (NLP) erklären. Damit sie jeder versteht.
Daher habe ich ihn in leichter Sprache verfasst.

 

Was ist NLP für Dummies?

Neuro-linguistische Programmierung klingt kompliziert.
Aber es ist nicht so schwer, wie es sich erst  anhört.
Bei neuro-linguistischer Programmierung (NLP) geht es darum, gut miteinander zu reden.
Aber miteinander reden ist nicht das einzige Ziel von NLP.
Mit NLP können wir uns von etwas überzeugen.

Der Begriff „neuro-linguistische Programmierung“ besteht aus drei Teilen:

  1. Neuro: Das steht für unser Gehirn. Also für das, was wir denken.
  2. Linguistisch: Das steht für die Sprache. Also für das, was wir sagen.
  3. Programmierung: Dabei geht es um die Veränderung.

Neuro-linguistische Programmierung heißt also:
Wir verändern das, was wir denken, indem wir anders sprechen.

Also ist NLP für Dummies auch leicht zu verstehen.

 

Was sind die Ziele von NLP?

NLP wurde vor etwa 40 Jahren entwickelt.

NLP hat Ziele.
Ziele von NLP sind, besser zu kommunizieren.
Besser kommunizieren heißt, dass Sie mit anderen besser umgehen können.
Und dass wir nachdenken, was wir selbst gesagt haben.
Oder dass wir mit uns selbst besser umgehen.

Sehr wichtig sind bei NLP subjektive Erfahrungen.
Subjektive Erfahrungen sind unser Denken über das, was passiert ist.
Passieren kann natürlich alles:
Gespräche, Gedanken oder wie wir etwas sehen, also wahrnehmen.

Das Ziel von NLP für Dummies ist, besser zu werden.

 

Zwei Hauptmethoden von NLP

Mit Methoden von der neuro-linguistischen Programmierung (NLP) sollen die Ziele erreicht werden. Die Methoden sind sich ähnlich.
Aber die Methoden funktionieren anders.
Sie sind also nicht gleich.

 

Pacing – NLP für Dummies

Bei NLP für Dummies ist es wichtig, dass Menschen sich verstehen.
Sie sollen sich verstehen.
Das kann durch das sogenannte „Pacing“ erreicht werden.

Pacing ist Englisch.
Pacing bedeutet „spiegeln“.
Also „nachmachen“.
Wenn sich Menschen gut verstehen, sind sie sich ähnlich.
Sie machen also nach, wie sich der andere verhält.

Zum Beispiel:
Redet einer laut, redet der andere auch laut.
Sitzt einer gerade, sitzt der andere auch gerade.

Das ist nicht immer so.
Aber wenn man genau hinsieht, kann man oft erkennen, dass wir den anderen spiegeln.

Wenn wir mit Absicht andere nachmachen, ist das nicht gut.
Man fühlt sich nachgemacht.
Das kann sich schlecht anfühlen.
Aber ohne Absicht ist es gut.
Wir sollen nicht mit Absicht spiegeln.
Das passiert von alleine.

Bei NLP lernen Sie, andere nachzumachen.
Sie lernen es so, dass es gut ist.
Sie machen andere nach, ohne zu viel zu machen.
Dadurch findet Sie der andere netter.
Und Sie verstehen den anderen besser.

 

Leading – NLP für Dummies

„Leading“ ist Englisch und heißt „führen“.
Ein Anführer sagt, was andere tun sollen.
Und dann tun wir, was der Anführer sagt.
Ein Anführer führt die anderen.

Wenn Sie mit jemandem reden, gibt es immer einen, der führt.
In einem Interview stellt einer die Fragen, der andere antwortet.
Gespräche sind keine Interviews.
Aber trotzdem führt einer von beiden das Gespräch.
Mit NLP für Dummies können Sie das lernen.
Sie sind dann der Anführer im Gespräch.
Wer das Gespräch führt, kann besser kriegen, was er will.
Und Sie können besser sagen, was Sie denken.
Der Anführer von dem Gespräch wird nicht so oft unterbrochen.
Der andere lässt uns ausreden.

In einem guten Gespräch wechseln sich Pacing und Leading ab.
Wir machen den anderen nach.
Dabei verstehen wir den anderen besser.
Wenn wir Pacing machen, führt der andere das Gespräch.
Beim Leading sind wir der Gesprächs-Anführer.
Dadurch können wir lernen, den anderen zu überzeugen.
Ist der andere überzeugt, denkt er das, was wir denken.

 

Merke:
Zuerst gibt es das „Pacing“.
Das heißt, andere nachzumachen.
Pacing ist dazu gut, dass Sie andere netter finden.
Und mit Pacing können wir den anderen besser verstehen.

Dann gibt es „Leading“.
Das heißt, der Anführer im Gespräch zu sein.
Dadurch können Sie besser sagen, was Sie sagen wollen.
Der andere kann Sie besser verstehen.

 

Unsere Wahrnehmung

 

Wir verstehen andere manchmal nicht.
Dafür gibt es eine Methode.
Diese Methode heißt „Land-Schaft der Realität“.
Ein Gespräch ist wie eine Landkarte.
Aber die Land-Karte gibt es nur im Kopf.
Sie müssen sagen, wie die Land-Karte aussieht.
Sonst weiß der andere nicht, wie die Land-Karte aussieht.

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer Stadt.
In der Stadt reden Sie mit einem Freund.
Der Freund ist wütend.
Er ist nicht nett.
Und das Gespräch gefällt Ihnen nicht.
Sie versuchen, auch etwas zu sagen.
Aber der Freund redet alleine.
Sie müssen zuhören.
Aber das wollen Sie nicht.
Viel Zeit geht vorbei.
Dann sagen Sie:
Sie müssen gehen.
Und dann gehen Sie.

Dieses Gespräch können beide anders sehen.

Der Freund wollte über seine Sorgen reden.
Er brauchte jemanden, der zuhört.
Er war traurig.
Als Sie weggegangen sind.
Sie haben wenig gesagt.
Das fand er schlecht.

Der Freund hat viel geredet.
Sie waren überrascht.
Er war wütend.
Das war zu viel für Sie.
Die bösen Worte haben Ihnen Angst gemacht.
Sie wollten gehen.
Denn Sie haben sich nicht gut gefühlt.
Am Ende waren Sie froh, weg zu sein.
Aber Sie waren auch verwirrt.
Weil der Freund komisch war.

Beide haben das gleiche Gespräch erlebt.
Beide waren in der gleichen Stadt.
Aber beide denken anders über das Gespräch.
Beide fühlen anders.

Mit einer Land-Schaft der Realität sagen Sie, wie Sie die Situation gefühlt haben.
Sie sagen, wie die Land-Karte aussieht.
Sie waren überrascht.
Und die bösen Worte haben Ihnen Angst gemacht.
Und Sie waren verwirrt.
Das steht auf der Land-Karte.

Jetzt versteht der Freund, warum Sie weg-gegangen sind.
Er sagt uns, wie seine Land-Karte aussieht.
Jetzt verstehen wir den Freund.
Auch wenn beide das gleiche Gespräch hatten, hatten wir andere Land-Karten.

 

 

Merke:

Mit der „Land-Schaft der Realität“ reden wir über Gespräche.
Zwei Leute sprechen miteinander.
Sie erleben das gleiche Gespräch.
Aber trotzdem denken sie anders darüber.
Sie fühlen anders als der andere.
Wir reden darüber.
Und verstehen uns besser.

 

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