Entwicklungsstufen Menschen

Der Mensch hat verschiedene Entwicklungsstufen. Um die Entwicklungsstufen des Menschen zu verstehen, hilft es, die Theorie des US-amerikanischen Psychoanalytikers Erik Erikson zu kennen. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, wie die Entwicklungsstufen Menschen weiterbringen können, sich selbst und andere zu verstehen.

Erik Erikson war der Psychoanalytiker, der die fundamentalste Theorie zur Persönlichkeitsentwicklung entwickelt hat. In dieser sagt er, dass die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit in verschiedenen Stufen erfolgt und unterschiedlichen Faktoren ausgesetzt ist. Dazu gehören Kriterien wie das soziale Umfeld, die elterliche Erziehung und die Ressourcen, die dem Menschen zur Verfügung stehen. Die Entwicklung des Menschen lässt sich auf folgende Stufen herunterbrechen:

 

0 – 1 Jahre

Die Entwicklungsstufen der Menschen beginnt sofort mit der Geburt. In den ersten beiden Lebensjahren haben Kinder eine extreme Abhängigkeit von ihren Eltern. Ihre Bedürfnisse werden durch die Eltern in der Regel vollkommen erfüllt. Hier entwickelt sich das wichtige Urvertrauen, nach dem glückliche Menschen im Laufe ihres gesamten restlichen Lebens leben. Verläuft diese Entwicklungsphase nicht gut, kann sich ein Urmisstrauen bilden.

 

1 – 3 Jahre

In diesem Alter lernen Kinder, sich selbstständig in ihrer Welt zu bewegen. Sie nehmen ihre Umwelt nun nicht nur aus einer Perspektive wahr, sondern lernen laufen und sprechen. Die Kinder lernen, dass sie nicht alles bekommen, was sie wollen, indem sie in ihrem Bettchen liegen und schreien, sondern dass sie sich gewisse Dinge auch selbst organisieren können. In dieser Phase der Entwicklungsstufen der Menschen entwickelt sich die Autonomie.

 

3 – 6 Jahre

Statt nur etwas wahrzunehmen und darauf zuzugehen, lernen Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, Initiativen zu ergreifen. Sie fragen nach etwas, bringen Trotz zum Vorschein und hinterfragen alles. Allseits bekannt sind die Warum-Phase und die Trotz-Phase. Das Kind lernt, sich mit etwas zu identifizieren, indem es Rollen ausprobiert und abschätzt, welche Effekte welches Verhalten hat. Hier wird bereits klar, inwiefern die Entwicklungsstufen Menschen beeinflussen: Sie können in den Jahren vor der Einschulung von Urvertrauen, Autonomie und dem Mut zur Initiative geprägt sein. Verläuft Ihre Kindheit nicht so gut, können Misstrauen, Scham und Passivität die Grundvoraussetzungen Ihrer persönlichen Entwicklung sein.

 

6 Jahre – Pubertät

Nach der Einschulung beginnen wir Menschen, das Lernen zu lernen. Wir sehen uns erstmals größeren Herausforderungen gestellt. Beispielsweise arbeiten wir auf ein größeres Ziel wie eine Klausur oder die Versetzung ins nächste Schuljahr hin. Gleichzeitig sind wir mit Menschen umgeben, denen wir nicht aus dem Weg gehen können. In diesem Alter entwickeln sich in der Regel die ersten Minderwertigkeitsgefühle. Aber auch der Werksinn wird geschärft: In dieser Phase geht Anerkennung mit Leistung einher, und die ersten Schritte für den Weg ins Erwachsenenleben sind geebnet.

 

Jugendalter

In der Jugend dreht sich alles um die Identität. Die großen Fragen tauchen auf. Welchen Beruf möchten Sie erlernen? Welchen Sinn hat Ihr Leben? Weshalb sind wir hier? Und warum lässt uns das Weltall so unendlich klein erscheinen? Durch diese großen Fragen bilden sich nicht nur Gruppen, sondern die ersten Zweifel. Zweifel am Urvertrauen, an der eigenen Wirksamkeit und an dem Bild, das der Mensch nach außen trägt. Es ist wichtig, was andere denken. Halt wird gesucht, doch mit der Pubertät verliert der Mensch häufig seinen Halt – nur um anderswo neuen zu finden. In dieser Phase ist alles in Veränderung, was die Frage nach der eigenen Identität umso größer erscheinen lässt.

 

In den weiteren Entwicklungsphasen des Menschen entwickeln junge Erwachsene Tendenzen zu Intimität oder Isolation sowie zu Generativität oder Stagnation. Als letzten Punkt spricht Erikson von Integrität vs. Verzweiflung, um das Thema „Entwicklungsstufen Menschen“ abzuschließen. Durch all diese Punkte bildet sich das, was Sie heute sind und womit Sie sich Tag für Tag beschäftigen. Wollen Sie durch neuro-linguistische Programmierung mehr erreichen? Dann kann es wichtig sein, sich mit dem eigenen Vergangenheits-Ich zu beschäftigen.

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